BV2 an der nördlichsten Fischbude Deutschlands

Der erste längere Törn mit der BV2 VEGESACK führte nach dem Hamburger Hafengeburtstag in die nordfriesischen Heimatgewässer von Tham Körner, dem ehrenamtlichen Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des historischen Segelloggers und amtierenden Scipper an Bord. Sein Foto zeigt die BV2 mit neuen Masten vor der nördlichsten Fischbude Deutschlands, im Hafen von List auf der Insel Sylt. Inzwischen haben Crew und Segelgäste List verlassen, einen kleine Stipvisite auf Helgoland eingelegt, wo sie bereits am Samstagmittag wieder ausgelaufen sind.

Und, wie segelt es sich mit den neuen Masten? Tham Körner ist da in seiner Meldung aus dem Helgoländer Hafen ganz eindeutig: „Da es sich um das gleiche Rigg handelt, gibt es kaum Neues. Es sind eher die optischen Gewohnheiten. Im Hafen sucht man erst einmal wie gewohnt nach einem Schiff mit schwarzen Masten. Auf See werden sich die Kollegen an die geänderte Silhouette gewöhnen müssen. Bisher war die BV2 von weitem durch die V-artige Mastenanordnung zu erkennen, Großmast im Eselshaupt im Laufe der Jahre nach vorne gebogen, der Besan nach hinten. Jetzt stehen sie gerade. Praktisch ist das Setzen und Bergen von Groß- und Besansegel leichter geworden, weil die Gaffelklauen an der glatten lasierten Mastoberfläche besser rutschen, gegenüber der alten, rauen Oberfläche.“

Schiff, Crew und Mitseglern „Mast- und Schotbruch“ zu wünschen, klingt bei der BV2 noch irgend ein bisschen komisch … Von uns kommen alle guten Wünsche

Foto: Tham Körner