Reparaturarbeiten an der Hafenbrücke zogen sich offenbar in die Länge – Skipper waren wenig begeistert

So einfach ddurchfahren – das war während der vergangenen Wochen nicht möglich. Doch seit dem 10. Oktober ist das „Tor in den Vegesacker Hafen“ wieder geöffnet. Eigentlich war ursprünglich geplant, dass die Schiffe im Museumshaven Vegesack bis spätestens Ende Oktober aus dem Hafen müssen, weil danch die Hafenbrücke für etliche Wochen geschlossen bleibt. Doch die Bauarbeiten starten bereits ab dem 19. August. Rolf Noll, Vorsitzender des Mueumshavens,berichtete „endlich mal was Positives!“ Und er dankte den Unterstützern, die vor und hinter den Kulissen die Vegesacker Hafenlieger unterstützten.


Die schwimmenden Oldtimer müssen ihre Fahrten genau planen

Das Hauptproblem bestant darin, dass für etliche der kleinen Boote die Durchfahrtshöhe unter der geschlossenen Brücke bei Niedrigwasser ausreicht, jedoch eine Sandbank exakt unter der Brücke die Durchfahrt bei Niedrigwasser sehr behindert.

„Wir benötigen dringend Baggerarbeiten im Hafen, weil die Zeitfenster zum Befahren der Liegeplätze laufend kleiner werden“, klagen die Skipper. Befürchtet wird, dass Oldtimer aus dem Hafen ihre Liegeplätze dauerhaft verlassen, um beispielsweise die neue – vom Senat finanzierte – Anlage der Schiffergilde in Bremerhaven zu nutzen. Ein erster „Vegesacker“, die KORMORAN hat ihren Dauerliegeplatz nach rund drei Jahrzehnten nun bereits im Alten Hafen in der Seestadt. Ein Bewerber um einen Liegeplatz im Vegesacker Museumshaven hat nach den ersten Gesprächen wegen der Tiefgangs-Probleme dankend verzichtet!