FRANZIUS-Finanzierung noch lange nicht in trockenen Tüchern – Spender dringend gesucht

„Probebohrungen“ im FRANZIUS-Rumpf oberhalb der Wasserlinie haben bei den Aktiven des Trägervereins ein wenig Beruhigung ausgelöst. Dennoch steht die große Reparatur am Unterwasserschiff noch immer in den Sternen. Es fehlen noch Spender und Mäzene, die das tolle Schiff wieder zurück in den Vegesacker Museumshaven und vor allem ins Wattenmeer helfen können. Dieses Foto zeigtr die FRANZIUS noch vor dem letzten Plankengang auf dem Vulkan-Gelände, in der Nähe der Gläsernen Werft.


Unterstützung von allen Freunden des wertvollen Weserkahns dringend nötig.

„Eine Finanzierung haben wir noch nicht“ berichtet Thomas Hinzen, Vorsitzende des Verein Weserkahn Franzius e.V. des Trägervereins des Nachbaus. Und das ist wohl genau das eigentliche Problem des tollen Schiffes: Es wurde als einziges seiner Art von mehr als 20 Jahren auf der Gläsernen Werft an der Vegesacker Weserpromenade gebaut. Was fehlt: FRANZIUS ist kein wirklicher Oldtimer oder gar Traditionsschiff, sondern eben ein Replik. Umfangreiche Recherchen über die Weserkähne, lange Zeit das wichtigste Transportmittel auf der Unterweser, führten damals erst zu umsetzbaren Bauplänen. FRANZIUS ist deshalb ein echtes Unikat.

Der Vereinsvorsitzende Thomas Hinzen, der die FRANZIUS schon seit ihrer Bauzeit auf der Gläsernen Werft in Vegesack bestens kennt, hatte während eines Werftaufenthaltes erhebliche Schäden am Rumpf entdeckt. Die verleimte 4-lagige Holzbeplankung hatte sich an mehreren Stellen gelöst. Durch Wassereintritt in die verleimten Zwischenlagen hat sich „Gammel“ ausgebreitet. Ob die Ursache die Schichtverleimung oder mangelhafte Materialqualität ist, lässt sich nachträglich nicht mehr feststellen.

Als Nachbau bleibt das vom WWF als Botschafter im Watt eingestuftes Plattbodenschiff jedoch der Weg zu den allermeisten offiziellen finanziellen Unterstützungen verwehrt. Was bleibt, sind Spenden. Kleine und große und nur so wird die FRANZIUS, die im Vegesacker Hafen zu Hause ist, repariert werden können.

„Vor einer Woche haben wir in den Rumpf oberhalb der Wasserlinie Löcher bohren lassen zwecks Überprüfung des Holzes in diesem Bereich“, berichtet Thomas Hinzen, „zum Glück konnten wir hier oben keine schadhaften Planken erkennen. Eine kleine Gruppe der Stammcrew hat damit begonnen, Franzius nun winterfest einzuhausen. Wir freuen uns noch immer über Spenden, da auch ein Schiff an Land Betriebskosten hat. Der einfachste Weg zu Spenden bietet die Spendenplattform für gemeinnützige Organisationen Betterplace: https://www.betterplace.org/de/projects/80012?utm_campaign=ShortURLs&utm_medium=project_80012&utm_source=PlainShortURL

Alle Fotos aus dem FRANZIUS-Vereinsarchiv.