… und der Erfolgsweg ist noch nicht zu Ende!

Dieter Stratmann – vom Personalrat im öffentliche Dienst zum Reeder, Gastronom und Retter der Weißen Flotte in Bremen

Nicht jeder hat den bunten Haufen Aktivisten seinerzeit ernstgenommen, der das Projekt „Sielwallfähre“ während der 1980er Jahre propagierte und sogar bereit war, dafür Verantwortung zu übernehmen. Aus dem kleinen bunten Verein, der schließlich sein Schiff „DAS SCHIFF“ nannte und als viel später ein zweites, größeres hermusste, „DAS SCHIFF No. 2“ in den Niederlanden bauen ließ, war die Ernsthaftigkeit plötzlich da.

Der Vegesacker Dieter Stratmann, im „Staatsdienst“ und eigentlich auf dem Wege als Vorsitzender des Gesamtpersonalrates Karriere zu machen, war Vorsitzender des Vereins und schnell auch Geschäftsführer der „Reederei“ deren Namen mit „Hal Över“ durchaus im geübten Stil blieb. Ebenso wie die Übernahme der Schreiber-Reederei vor vielen Jahren und damit die komplette Regie der Weißen Flotte für Weser- und Hafenrundfahrten. Inzwischen sind neun Schiffe in der Flottenübersicht von Hal Över. Und das Café Sand gegenüber dem Osterdeich, besitzt uneingeschränkten Kultstatus.

Wie der Weser Kurier nun meldet, zieht sich Dieter Stratmann aus dem operativen Geschäft der Reederei zurück. Harro Koebnick, seit bald 10 Jahren im Unternehmen, trägt bald ein großes Stück Verantwortung für die Weiße Flotte. Das Café Sand und die Sielwallfähre organisieren sich unter Dieter Stratmann und Annemieke Dessauvagie.

Und der Erfolgsweg des Unternehmens Hal Över wird ganz sicher fortgesetzt.