Uwe Schmidt (MdB  SPD) bringt die Traditionsschiffer aus Bremerhaven und Bremen an einen Tisch

Auf dem breiten Schlengel der Bremerhavener Schiffergilde lächelten sie alle in die Sonne und scharrten dabei sich um Uwe Schmidt. Er ist der Einzige, der für Bremerhaven und (nur für) Bremen-Nord – aber nicht für das Bremer Stadtgebiet – zuständig ist. Die Probleme der Schiffseigner und Vereinsvertreter sind überall dieselben.

Uwe Schmidt, Hafenarbeiter aus dem Gesamthafenbetriebsverein im Lande Bremen und Bundestagsabgeordneter, konnte deren Schwierigkeiten – vor allem in diesem Corona-Jahr – sehr gut nachvollziehen. Die Häfen müssten besser bespielt werden, wünschte sich Schmidt nicht nur für Bremerhaven.

Neben den Gästen aus Vegesack vom Museumshaven Vegesack e.V. und von der Maritimen Meile waren nahezu sämtliche Bremerhavener maritimen Vereine versammelt. Sogar der Förderverein der Helgoländer Börteboote in Bremerhaven war dabei. Außerdem die Schiffergilde, die Schifffahrts-Compagnie, das Wassertaxi LOTTJEN – ein echtes Helgoländern Börteboot – sowie der Förderverein der Hansekogge „ROLAND VON BREMEN“.

In Bremerhaven, so Uwe Schmidt könne auch das Deutsche Schifffahrtsmuseum sich bei den ehrenamtlich betriebenen Oldtimern stärker engagieren. Heino Tietjen, der neben anderen den Dampfeisbrecher WAL vertrat, konnte sich sogar einen Zusammenschluss der Skipper und Vereine vorstellen – vielleicht sogar eine Stiftung, mit deren Hilfe leichter an Fördermittel heranzukommen sei. Alle dachten dabei an die PEKING, die aus Haushaltsmitteln der Bundesregierung mehr als 100 Millionen Euro erhalten hatte und seit wenigen Wochen bei der Stiftung Hamburg Maritim gegenüber der Elbphilharmonie festgemacht hat.

 

 

Foto-AG Melle, Schmidt, Uwe-9166, CC BY-SA 4.0