Kar-tüffel … Kar-tüffel … Kar-tüffel … Die Begleitmusik für kostenlose Rundfahrten

Für Mitglieder und Unterstützer des MTV Nautilus gab es einen besonderen Termin am 29. März: Die Vorstellung der Vereinsbarkasse VEGEBÜDEL am Vegesack-Anleger an der Signalstation. Die Barkasse – über die Toppengeflaggt – präsentierte ich im pielen Sonnensschein von ihrer besten Seite. Eckhard Bögershausen, Projektleiter und im Vorstand des MTV Nautilus, konnte schon die nächsten Termine für die kostenlosen Rundfahrten entlang der Maritimen Meile in Vegesack nennen: am 7., 14., 21. und 28. April sowie am 12., 19. und 26. Mai, am 2., 9., 16., 23. und 30. Juni. Die Abfahrtzeiten vom Anleger bei der Gezeitenstation sind jeweils um 15, 16 und 17 Uhr. Anmeldungen für die Touren und Anfragen von ehrenamtlichen Helfern werden unter der Bremer Telefonnummer 958 67 86 und unter der E-Mail-Adresse vegebuedel@mtv-nautilus.de registriert.

Eckhard Bögershausen – Projektleiter und im Vorstand des MTV Nautilus steht die Erlösung ins Gesicht geschrieben: „Seine“ Barkasse VEGEBÜDEL tuckert wieder!

Die „Erlösung“ ist Eckhard Bögershausen geradezu ins Gesicht geschrieben: Für ihn als Projektleiter der VEGEBÜDEL im MTV Nautilus war es vor allem die „Lissy“ genannte Maschine mit ihren 42 Liter Hubraum, die allen Beteiligten während der vergangenen drei Jahre starke Nerven abverlangte.

Jetzt aber bestimmt das „Kar-tüffel – Kar-tüffel – Kar-tüffel“ des 3-Zylinder-Diesel wieder die Geräuschkulisse an Bord der VEGEBÜDEL.

Mit neuer Persenning, auf gemülichen Bänken und am traditionellen Holztisch wird für die Gäste der kostenlosen Rundfahrten „angerichtet“. Entlang der Maritimen Meile in Vegesack – von Knoops-Park bis zu den Werften an der Weser reicht das maritime Erlebnis, das dabei jeeils 45 Minuten lang geboten wird.

Die technischen Daten des VEGEBÜDEL-Antriebes sind ungewöhnlich. Bei 345 Umdrehungen pro Minute bringen die etwa 100 PS und die Barkasse auf neun Knoten, also rund 16 Stundenkilometer. Gebaut wurde die Maschine 1936 – die Maschinen, muss es eigentlich heißen, denn nach dem Heben von im Krieg versenkten Kuttern wurde aus zwei Dieseln einer gemacht – und das ist nun die „Lissy“, wie die „Vegebüdel“-Crew diesen Antrieb liebevoll nennt.